Zu den determinierenden Risikofaktoren des Brustkrebses gehören zum einen eine genetische Veranlagung und zum anderen Strahlenexposition (z.B. sehr häufiges Röntgen im Brustbereich). Die Rolle von Hormonersatztherapien ist umstritten. Die genetische Veranlagung ist allerdings nur für etwa 5-10% aller Brustkrebserkrankungen die Ursache. Ihr liegen Mutationen der Onkogene und Tumorsuppressorgene zugrunde, wobei es sich häufig um eine Mutation des Tumorsuppressorgens p53 oder des BRCA-1 oder 2 Gens handelt. Für Trägerinnen des BRCA-2 Genes steigt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken auf 56%, doch auch das Krebsrisiko für Ovarialkarzinome und Kolonkarzinome bzw. für Prostatakarzinome bei Männern ist in diesen Familien erhöht. Die Karzinome treten meist vor dem Erreichen des fünfzigsten Lebensjahres auf und betreffen häufig beide Brüste (Possinger and Grosse 2000).
Die Einnahme der Antibabypille bei Frauen unter 45 Jahren auch über längere Zeit erhöht das Brustkrebsrisiko wenn überhaupt nur minimal. Bei der Östrogenersatztherapie mit Kombinationspräparaten (Östrogen und Progesteron) steigt das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken pro Jahr um etwa 4% an. Nach Abschluss der Behandlung sinkt das Risiko und befindet sich nach 5 Jahren wieder im normalen Bereich (S. 454, (Possinger and Grosse 2000).
Zu den allgemeinen Risikofaktoren zählen Alter, Lebensweise, späte oder keine Erstschwangerschaft, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, früher Eintritt der ersten Monatsblutung (Menarche) und später Eintritt der Menopause. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Erkrankungsrate in den west- und nordeuropäischen Ländern doppelt so hoch ist wie in den süd- und osteuropäischen Ländern (Possinger and Grosse 2000).
Eine Ernährung mit geringem Kaloriengehalt, viel Gemüse, frischem Obst und grünen Salaten wirkt sich günstig auf das Brustkrebsrisiko aus. Übergewicht, besonders in der Postmenopause erhöht das Risiko. Ebenso kann auch schon ein moderater Alkoholgenuss das Erkrankungsrisiko erhöhen. Positiv wirkt sich hingegen regelmäßige körperliche Aktivität (am besten 4 Stunden die Woche) aus, was mit der Wirkung der körperlichen Aktivität auf den Hormonhaushalt zusammenhängen kann (Possinger and Grosse 2000). Die Anzahl der geborenen Kinder und das Alter der Erstschwangerschaft erhöhen das Risiko bis zu einem gewissen Maße. Ob Stillen des Babys eine Auswirkung auf das Brustkrebsrisiko haben kann ist umstritten.
Hirntumoren bei Erwachsenen bekanntesten Krebsarten die ins Gehirngewebe metastasieren sind Lungenkrebs, Brustkrebs (Mammakarzinom), Melanome und Krebs unbekanntem Ursprungspunkt. Etwa eine Hälfte der...[Details]
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