Die Baker-Zyste entsteht aufgrund eines langfristig erhöhten Druckes im Kniegelenk. Dieser beruht wiederum auf einer vermehrten Bildung von Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit), auch Kniegelenkserguss genannt. Dieser ist eine Folge von chronisch entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, von Arthrosen oder Läsionen des medialen Meniskus. Die Kniegelenkskapsel dehnt sich am Ort des geringsten Widerstandes nach hinten hin aus und bildet im Bereich der Kniekehle eine Zyste. Dabei bleibt zwischen der Zyste und dem Kniebinnenraum ein enger, ventilartiger Kanal. Bei Beugung des Knies wird die Gelenksflüssigkeit nach hinten in die Zyste gedrückt. Wir das Knie gestreckt, verschliesst sich der Kanal häufig, so dass die Gelenksflüssigkeit nicht wieder abströmen kann. Die Zyste pumpt sich mit Flüssigkeit auf, was dazu führen kann, dass die Kapselwand reißt und sich die Synovialflüssigkeit in die Unterschenkelmuskulatur ergiesst. Ein Kompartmentsyndrom und Venenthrombosen können die Folge sein. (Langer)
Vor allem bei Kindern kann eine Baker-Zyste auch aufgrund der Verbindung eines Schleimbeutels (Bursa) mit dem Kniegelenk entstehen. (Andrew L. Chen)
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"Nach meiner Meinung benötigen Sie mehr Themen in dem Forum. Ich habe zum Beispiel Beziehungsprobleme und würde gerne den Rat von Menschen, die mehr Erfahrung in solchen Dingen haben, hören. Übrigens gefallen mir die Bilder von HippocratesForum sehr."
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