von Elena Brkic
Viel wurde über die Schweinegrippe und die Impfung in der letzten Zeit geschrieben. Dabei war vor allem der zugesetzte Wirkungsverstärker im Gespräch, da er noch nicht getestet sei. Dazu muss man aber wissen, dass ein fast gleicher Wirkverstärker schon seit vielen Jahren erfolgreich und sicher im Einsatz ist. Bei dem Wirkverstärker handelt es sich um eine Mischung aus Squalenderivaten, Tween und Vitamin E. Im Vergleich zu den früher eingesetzten Aluminiumgelen sind die neuen Stoffe vom Körper abbaubar und daher sehr viel besser geeignet.
Warum verwendet man den Wirkverstärker? Da es sich bei der Impfung nur um tote Virusfragmente handelt, würde der Körper normalerweise bei den eingesetzten Dosierungen nicht genug Abwehrstoffe bilden. Man müsste also mehr Virusbestandteile verabreichen. In diesem Punkt wird also die Sicherheit sogar erhöht, da die Belastung des Körpers mit fremdem Eiweißverringert wird. Zudem war die Maßgabe, den Impfstoff so schnell wie möglich bereitzustellen. Ohne den Wirkverstärker wären pro Dosis doppelt so hohe Konzentrationen nötig gewesen, was den verfügbaren Impfstoff halbiert hätte. Eine Impfung der ganzen Bevölkerung wäre erst Mitte nächsten Jahres möglich gewesen. Sollte das Virus bis dahin in eine tödlichere Variante mutiert sein, wäre der Impfstoff zu spät gekommen. Natürlich war zu Anfang nicht abzusehen, wie sich das Virus entwickeln würde. Der Einsatz des Wirkverstärkers war also eine notendige Maßnahme um die Bevölkerung so schnell wie möglich vor einer möglichen Bedrohung schützen zu können.